Schweizerische Kriminalprävention - Prévention Suisse de la Criminalité

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3.1. Finanzielle Krise

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„Wer in Not ist, braucht keinen Strohhalm, sondern eine solide Lösung!"

Angenommen, Sie haben sich das Bein gebrochen. Jemand hat das gesehen und bietet Ihnen an, das Bein auf der Stelle und ohne Schmerzen und Kosten wieder zu richten. Glauben Sie demjenigen und nehmen Sie das Angebot an? Oder suchen Sie sich ein Spital und lassen das Bein von einem Fachmann, sprich Chirurgen, operieren?
Wenn Sie sich finanziell das Bein gebrochen haben, sollten Sie sich auch selbst einen Finanz-Chirurgen suchen. In dem Fall reden wir von einem Schuldenberater.

Schulden sind immer auch mit Scham behaftet. So wie ein Alkoholiker durch das Bekennen seiner Alkoholsucht einen Beitrag zur Genesung leistet, muss ein in eine fi nanzielle Krise geratener Mensch auch diese Notlage eingestehen können. Das Bekenntnis zu seiner finanziellen Krise drückt auch eine Übernahme von Verantwortung aus. Und nur die Übernahme von Verantwortung für eigenes Handeln birgt die Möglichkeit der Veränderung. Denn nur in der Verantwortung sind wir aktiv, können handeln und uns helfen lassen und sind nicht mehr nur das Opfer und der Betrogene.

Wer in einer finanziellen Krise ist, ist besonders anfällig für die folgenden Betrugsarten: Kreditbetrug, Arbeitsangebote, Schenkkreise, Nigeria Connection, Vorschussbetrug.



Die Eule rät

 

  • Überwinden Sie Ihre Scham, übernehmen Sie Verantwortung und suchen Sie sich aktiv Hilfe!
  • Sprechen Sie mit Familie und Freunden.
  • Am besten gehen Sie zu einer Schuldenberatung.
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Artikel

Erstellt am:
20.09.2008

Geändert am:
16.02.2009

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Zitat

„Was ist Vorsicht? Die Gefahr läßt sich nicht auslernen!" Johann Wolfgang von Goethe