2.5. „Alle Menschen sind gut!“
Die beiden FröscheZwei Frösche, deren Tümpel die heisse Sommersonne ausgetrocknet hatte, gingen auf die Wanderschaft. Gegen Abend kamen sie in die Kammer eines Bauernhofs und fanden dort eine grosse Schüssel Milch vor, die zum Abrahmen aufgestellt worden war. Sie hüpften sogleich hinein und liessen es sich schmecken.Als sie ihren Durst gestillt hatten und wieder ins Freie wollten, konnten sie es nicht: die glatte Wand der Schüssel war nicht zu bezwingen, und sie rutschten immer wieder in die Milch zurück. Viele Stunden mühten sie sich nun vergeblich ab und ihre Schenkel wurden allmählich immer matter. Da quakte der eine Frosch: „Alles Strampeln ist umsonst, das Schicksal ist gegen uns, ich geb‘s auf!“ Er machte keine Bewegung mehr, glitt auf den Boden des Gefässes und ertrank. Sein Gefährte aber kämpfte verzweifelt weiter, bis tief in die Nacht hinein. Da fühlte er den ersten festen Butterbrocken unter seinen Füssen, er stiess sich mit letzter Kraft ab und war im Freien. Durchhalten wird belohnt! (Aesop) (Sie haben es gemerkt, die Geschichte passt nicht ganz zum konkreten Thema, wohl aber zum Thema Betrug im Generellen; aber wir haben keine passende gefunden. Hoffentlich hat sie Sie trotzdem zum Nachdenken inspiriert.) Die Eule rät
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