Schweizerische Kriminalprävention - Prévention Suisse de la Criminalité

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13 Minuten zur Betrugsprävention


Die neue Anti-Betrugskampagne, als PDF 243 Seiten, haben wir jetzt für Sie in einer PowerPoint Slideshow auf 68 Seiten zusammengefasst. Die wichtigsten Informationen, wie Sie sich vor Betrug schützen können. 13 Minuten die Ihnen unter Umständen helfen, viel Geld zu sparen.
Natürlich können Sie auch die ganze Präsentation herunterladen oder auf Ihrer Webseite oder in Ihrem Blog einbinden. "Embed" klicken und den Anweisungen folgen.
Und jetzt einfach Playtaste drücken und los geht's! 13 Minuten die Sie schützen!



Was Sie auf dieser Seite alles machen können!

 

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Die ganze Kampagne „Den Trick kenne ich“ als PDF 16 MB GRATIS herunterladen und lesen!

 

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Die aktuellsten Betrugsmeldungen

Adressbuchschwindler haben neues Betätigungsfeld; Besitzer von Markeneinträgen abzocken

imageWertlose Einträge in angeblich wichtigen oder offiziellen Adressbüchern zu verkaufen, ist eine wohlbekannte Masche. Darauf fallen immer noch genug Leute herein, sonst würden die Gauner es ja nicht machen. Jetzt ist aber zudem eine neue Masche aufgetaucht. Die Gauner haben sozusagen diversifiziert und ihre Methode auf andere Bereiche ausgedehnt.
Neu werden Besitzer von Markeneinträgen dubiose und wie Rechnungen aussehende Offerten zugesendet. Jeder der beim Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum eine Marke registriert hat kann solche Pseudorechungen erhalten.Jemand der nicht so im Markenrecht versiert ist könnte glauben, dass es sich um die regelmässig anfallende Rechnung handelt. Das ist nicht der Fall, es ist nur eine Offerte für eine nutzlose Publikation der Marke.

Die Schweizerische Kriminalprävention rät
Brief wegwerfen und gar nichts machen!

Was tun, wenn Sie schon geschädigt wurden?
Der SECO Rechtsdienst empfiehlt: Mit einem eingeschriebenen Brief sofort nach Entdeckung des Irrtums dem Anbieter mitteilen, dass man durch das fragliche Formular getäuscht worden sei und man deshalb den Vertrag anfechte. Dies hat die Ungültigkeit des Vertrags zur Folge. Im gleichen Schreiben sollte man den Betrag zurückfordern.


Hier das Muster der «Offerte». Zum ansehen, draufklicken!



Mehr Informationen zum Thema Eintrag in Firmenregister / Adressbuchschwindel

Investitions- und Projektbetrug, alte Masche in immer neuem Gewand

imageKassensturz berichtet in seiner neuesten Ausgabe über 2 Fälle von Investitionsbetrug. Wir nehmen dies zum Anlass diese Betrugsart einmal eingehender zu beleuchten.
Beim Investitions- oder Projektbetrug täuscht der Betrüger dem potenziellen Opfer eine lukrative Geschäftsmöglichkeit in Form einer Beteiligung an einer neuen Firma vor.

Phishingmails für World of Warcraft Spieler

imageZiel dieser Emails ist es an die Zugangsdaten der Spielern zu kommen. Was die Phisher mit diesen Daten wirklich wollen ist unklar. Klar hingegen ist, dass es nichts Gutes ist. Auch kann es sein, dass die Webseite selbst, welche im E-Mail erwähnt wird, Schadcode/ Malware verbreitet. Blizzard, die Betreiber von WOW bestätigen, dass Ihre Angestellten, genau wie Bankangestellte, nie nach Passwort und Login Informationen fragen würden.

Die Schweizerische Kriminalprävention rät
• Klicken Sie nicht auf den Link!
• Geben Sie keine Daten ein!

Handelsmanager, Produktetester oder Postarbeiter; jetzt wird per E-Mail angeworben

imageNun versuchen die Gauner via E-Mail potenzielle Hehler zu suchen, denen sie ihre mit gestohlenen Kreditkarten gekaufte Ware zusenden lassen können. Wenn man sich bei den Gaunern meldet und sich anwerben lässt, kann man sich strafbar machen. Daher «Finger weg»!

Heute Nacht landeten in vielen E-Mailpostfächern folgende Nachricht:
(Originalnachricht mit allen Fehlern)

Nigeria Connection nutzt die Katastrophe in Haiti zum Betrügen

imageAktuelle Anlässe oder Katastrophen sind immer wieder gute Trittbretter auf die Gauner gerne aufspringen. So bleibt es nicht aus, dass sich die Nigeria Connection dem Thema Haiti annimmt. Die klassische Form des Vorschussbetruges wird hier in eine „herzzerreissende“, wenn auch stets unglaubwürdige, ihre Wirkung dennoch nicht verfehlende, Geschichte verpackt.
Der Empfänger wird um Hilfe bei der Auslösung einer Lebensversicherung gebeten. Die Summe ist nicht so hoch wie sonst in den Schreiben und es wird auch keine konkrete Entschädigung genannt. Damit wird mehr an die Hilfsbereitschaft appelliert, als an die Gier und das ist fast noch eine bessere Waffe, welche die Gauner hier nutzen.


Die Schweizerischen Kriminalprävention rät
• Nicht auf E-Mails antworten!
• E-Mail löschen!


Hier ein Original E-Mail, unkorrigiert.
Betreff: Haiti Aufforderung
Herr/Frau,
Bitte gewähren Sie mir ein paar Sekunden, Ihnen für Hilfe zu nähern. Mein Name ist Nerlande Dieujuste und ich bin ein Bürger von Haiti., als Sie kennen müssen, dass mein Land kürzlich durch ein ernstes Erdbeben geschlagen wurde. Leider habe ich meine Eltern verloren und jüngerer Bruder während des Ereignisses und es ist durch Glück, das ich gelungen bin, zur Dominikanischen Republik zu überwechseln, wo ich momentan in einem Flüchtlingslager wohne.
Vor zwei Tagen wurde ich von meinem Elternrechtsanwalt kontaktiert. Offensichtlich haben meine Eltern einen Lebensversicherungswert um US$500,000 und als ich ein der einzige Überlebende, bin ich der Nutznießer. Dieses Geld ist momentan auf Einzahlung mit einer Bank in England und ich habe keinen Weg, Zugriff auf dieses Geld und ich zu haben, hat daher entschieden, zu jemandem dadraußen auszustrecken, mir zu helfen. Bitte Notiz, der ich um ein Geschenk von Ihnen nicht bitte, will ich nur Sie, mir zu helfen, mein Geld von der Bank in England wiederzugewinnen. Ich werde sehr glücklich sein, Sie für Ihre Bemühung zu entschädigen.
Lassen Sie mich Ihre Antwort bald, erhalten brauche ich dieses Geld, ein neues Leben für mich selbst anzufangen. Sie können mich auf diesem E-Mailherrn/Frau erreichen.
Danken Ihnen und kann Gott segnet Sie.
Nerlande
Sir/Madam,

Abzocke, Betrüger und üble Machenschaften, die Warnlisten des K-Tipp beugen vor

imageWie wir in unserer Anti-Betrugskampagen «Den Trick kenne ich» schon festgestellt haben, sind die Gauner unglaublich flink im entwickeln und anwenden neuer Betrugsmaschen. Die SKP kommt aufgrund fehlender personeller Ressourcen, gar nicht so schnell nach die neuen Betrugsmethoden zu beschreiben, wie die Gauner sich diese ausdenken und anwenden. Gut, dass der K-Tipp hier einspringt und detaillierte Warnlisten zu unseriösen Angeboten bereithält.

Handelsmanager & Produktetester gesucht - Hehler gefunden

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Zu unserem Blogbeitrag vom 22. Januar 2010 Handelsmanager gesucht - Hehler gefunden erreicht uns nunmehr die Meldung, dass die Gauner ihre Masche abgewandelt haben.

"Stelleninserat als Produktetester"
Über Online-Stelleninserate werden nun nicht mehr direkt "Handelsmanager" gesucht; vielmehr lässt sich angeblich von zuhause aus durch die Teilnahme an "Online-Umfragen" viel Geld verdienen. Tatsächlich müssen die betrogenene Stellensuchenden unter diesem Vorwand das Design von Paketen, die Ihnen nach Hause zugestellt werden, anhand von Fragebogen beurteilen und diese dann so nebenbei nach Russland weiterleiten. Was diese Leute nicht wissen: die Ware wurde mit gestohlenen Kreditkartendaten bezahlt und die eigentliche Funktion besteht lediglich darin, das Paket weiterzuleiten. Die fingierte Umfrage interessiert wohl niemanden. Wieviele Leute auf diesen Trick hereinfallen ist schwer abzuschätzen. Klar ist: Wer solche Pakete weiterleitet, macht sich der Hehlerei strafbar!

Gefälschte Zahlungsaufträge; so können Sie sich schützen!

10vor10 berichtete gestern Abend von einer neue Welle einer altbekannten Betrugsmasche, bei der die „Zaire Connection“ per Post versendete Zahlungsaufträge manipuliert und so die Auftraggeber schädigt. Insgesamt sind derzeit in der Schweiz mehrere Hundert Fälle bekannt geworden. Dabei ist es von der Kulanz der jeweiligen Bank abhängig ob die Opfer entschädigt werden. Es gibt 2 verschiedene Betrugsmethoden, mit denen die Gauner zu Werke gehen.

Handelsmanager gesucht! – Hehler gefunden…

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Sind Sie auf der Suche nach Arbeit? Suchen Sie vielleicht gezielt Heimarbeitsmöglichkeiten im Nebenverdienst oder weil zu Hause noch Kinder zu betreuen sind? Dann werden Sie mit Freuden ein solches Inserat, wie Sie es nebenan sehen, lesen. Dieses und ähnliche Inserate von Euroroute, Dropshipping Holding oder Verkaufagenten-Jobs etc. finden sich aktuell auf Internetplattformen namhafter Stellenvermittlungsfirmen, in Gratiszeitungen oder werden direkt über Mails, Messenger, ICQ oder Chatrooms an den Mann und an die Frau gebracht.
Toll! Nur gewissenhaft und verantwortungsvoll muss man sein. Doch wofür genau?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Das gilt auch im Internet!

image Letzten Sonntag, den 3. Januar 2010, publizierte unter anderem die Sonntagszeitung einen Artikel über einen Internetbetrüger, mit dem auch die Schweizerischen Kriminalprävention bereits Bekanntschaft machen durfte: Der Betreiber der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Helvetica (GBH). Auch mit potentiellen Opfern der Betrugsangebote hatten wir Kontakt: Ältere Menschen auf der Suche nach günstigem Wohnraum, die aber über genug gesunden Menschenverstand verfügten und vor Einzahlung von 5000.-CHF Kontakt zu uns suchten, da ihnen das Angebot dennoch verdächtig vorkam. Wie viele Opfer der Herr, der Gemeinnützigkeit auf seine Flagge geschrieben hat, dennoch fand, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir hoffen natürlich, dass möglichst wenig Menschen auf die verlockend-dreisten Angebote hereingefallen sind und so nicht Ihre Ersparnisse opfern mussten für nichts und wieder nichts. Denn die Gemeinnützigkeit seiner Wohngenossenschaft hat eher mit gemeinem Nutzen zu tun und diente ausschliesslich dem Eigennutz.

Gratis PDF

Sie können die ganze Webseite "Den Trick kenne ich" als PDF 16 MB GRATIS herunterladen!
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Die ganze Kampagne jetzt als Buch, CHF 19,90.

Artikel

Erstellt am:
20.09.2008

Geändert am:
23.10.2009

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Wenn Unwissenheit gefährlich wird

Nationaler Tag der Computer-Sicherheit; www.SwissSecurityDay.ch

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